Rhetorik

Der Begriff Rhetorik wird heute uneinheitlich definiert.

In aktuellen (Weiter-)Bildungsangeboten zur Rhetorik werden vor allem Themen behandelt, die sich ausschließlich auf die Präsentation des Gesagten beziehen: Gliederung, Wortwahl, Satzlänge, Sachlichkeit, Glaubwürdigkeit, Aufmerksamkeitssteigerung etc.

„Die klassische Rhetorik hingegen versteht sich umfassender.
Neben der rein sprachlich-stilistischen Komponente bringt sie die Erkenntnis, d.h. die Suche nach der Wahrheit, zu ihrem Thema. Die Rhetorik möchte mittels sprachlicher Analyse für eine strittige Frage ‚richtige’ Antworten finden. Es geht also nicht nur darum, aus der Kommunikation als der Gewinner hervorzugehen, sondern auch darum, einem ethischmoralischen Anspruch gerecht zu werden, indem man sich der Wahrheitssuche verpflichtet.

Rhetorik ist die Fähigkeit, Inhalte überzeugend und zugleich wirkungsvoll darzubieten. Mit Satzbau, Stimmführung und Körperhaltung allein ist dies nur bedingt möglich. Dazu gehören weitere Aspekte; wie die Prozesse Reflektieren, Informieren, Überzeugen, Lenken und Durchsetzen etc. sowie – bis heute aktuellen klassischen Kriterien der ‚alten’ Rhetorik folgend – ästhetisch anspruchsvolle und moralisch integere Kommunikation. Umgekehrt kann man rhetorisches Wissen auch als Werkzeug zur Gesprächsanalyse nutzen.“ so Cornelia Gericke in einem ihrer Bücher.

→ Masterthesis: Das Gespräch im Lobbying – Die Einflüsse der Rhetorik auf die Lobbyingarbeit.
→ REDE • ART

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